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Information zur Spiegelung von Magen- und Zwölffingerdarm (Gastroskopie)
Zur Spiegelung wird ein biegsames Gerät mit einem Durchmesser von etwa 8 mm (Gastroskop) durch die Mundhöhle, Speiseröhre, Magen bis in den Zwölffingerdarm vorgeschoben. Sie brauchen dieses Untersuchungsgerät nicht selber herunterzuschlucken. Nach Betäubung des Rachens mit einem Spray (Xylocain-Spray) wird der Arzt Ihnen das Untersuchungsgerät ohne Ihr eigenes Zutun durch den Hals in den Magen vorschieben.
Falls Sie es wünschen, erhalten Sie zusätzlich vor der Spiegelung eine Beruhigungsspritze (Dormicum) und eine Spritze zur Verminderung der Magenmotorik (Buscopan). Durch die Beruhigungsspritze kann es in extrem seltenen Fällen zu einem Kreislaufabfall und Störungen der Atemfunktion bis zu Atemstillstand kommen (0,006 %). Die Überwachung während und auch nach der Untersuchung durch den Arzt und seine Assistentinnen reduziert diese Gefahr weiter erheblich.
Äußerst selten sind Überempfindlichkeitsreaktionen auf den Xylocain-Rachenspray bekannt oder auch auf Dormicum (0,006 %). Äußerst selten kann es auch zu Verletzungen der Wand des Verdauungstraktes durch das Gastroskop oder das Einblasen von Luft bis hin zum Magendurchbruch kommen. Dies kann eine Operation erforderlich machen, die ihre eigenen Risiken hat.
Nach der Spiegelung dürfen Sie erst wieder essen, wenn die Betäubung des Halses nachgelassen hat (ca. eine 1/2 Stunde). Wenn Sie eine Beruhigungsspritze bekommen haben, dürfen Sie am Untersuchungstag nicht selber aktiv am Straßenverkehr teilnehmen oder laufende Maschinen bedienen.
Bitte beantworten Sie folgende Fragen. Sie helfen dadurch, Risiken weitgehend zu vermeiden:
Ist eine Allergie gegen Medikamente bekannt?
Sind Sie schwanger?
Nehmen Sie gerinnungshemmende Medikamente ASS, Marcumar, Plavix?
Besteht bei Ihnen eine chronische Infektionskrankheit? (Hepatitis)?
Ich willige in die vorgesehene Untersuchung ein.
Datum, Unterschrift des Patienten
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